09.19
Ja so macht das Spass.
The Way is the Path

Das Update auf Mac OS X 10.5.5 wurde heute morgen released. Die Installation verlief gewohntermaßen problemlos. Es wurden unteranderem ein gutes Dutzend Sicherheitsupdates integriert, sowie Bugfixes für Address Book, Disk Utility, iCal, Mail, MobileMe, und Time Machine. Einen Blick in die ReleaseNotes offenbart detailiertere Informationen.
Liebes Tagebuch,
nach dem der Tag berühigend bei dem alltäglichen C# gehacke began, folgte ziemlich schnell die blanke, kalte Ernüchterung als ich feststelle, dass das kleinere Projekt, welche aus einer simplen ASP.NET Applikation bestand, noch bei einem 1und1 Windows Virtual Server deployed werden sollte. Im allgemeinen kann man sagen, dass wenn man aus der PHP Welt kommt, solches Deployment eines der kleinsten Probleme sein sollte.
Bei Windows Umgebungen hingegend leider weit gewählt. Angefangen mit der Einrichtung eines IIS in Verbindung mit dem FTP Mapping für einen unprivilegiertem Benutzer begannen auch schon die Schwierigkeiten. Kämpfend mit einem guten Dutzend offener Dialoge, gestaltete sich Einrichtung schon sehr schwierig. Weiterhin wollten diverse System Benutzer / Berechtigungen eingerichtet werden.
Nachdem dann endlich “ASPX” Seiten aufgerufen werden konnten sollte nur noch eine Datenbank, die auch nur ASP eigene Membership Daten enthielt, “überspielt” werden. Dieses doch eigentlich so einfache Thema war nur leider ein Ding der Unmöglichkeit. Erster Gedanke den macht, wenn man aus der MySQL Welt kommt, war einen SQL Dump der Datenbank “schnell” auf dem Server einzuspielen.
Aber, wo gibt es denn in simples “sqlcmd < asdf.sql”? Auf dem gesamten Server natürlich nicht. Nach ein paar wilden PATH Erweiterungen gibt es zumindest eine “qsql” Schnittstelle, die weder Tab Completion noch sonstige sinne Erweiterungen enthält. Über dieses Programm gab es zumindest die Möglichkeit den zuvor erstellen SQL Dump einzuspielen. Nach einer weiteren Stunde für das Anlegen von Grants für den ASP.NET Provider sollte man denken, dass zumindest die Daten und nicht nur das Schema der Datenbank verfügbar sind. Aber nein, natürlich nicht… ;)
Im Endeffekt war ich fast so weit, dass ich mir ein Linux hochziehen wollte um dort Mono oder eine Java Bridge für das ASP.NET Zeugs bereitzustellen. Was machte ich… Feierabend… Vielleicht ergibt sich morgenfrüh ein Geistesblitz.
Vergleichend kann ich aber nun sagen, dass zwar die Integration von ASP.NET anfänglich sehr verlockend aussieht und C# wirklich eine schöne Sprache ist, aber was die Thematik im Hosting Bereich angeht, dort wirklich noch viel getan werden muss. Mit einem aktuellen Framework basierend auf PHP kann man wesentlich mehr in kürzerer Zeit erreichen. Wenn ich Entscheidungsgewalt hätte, wäre der Einsatz von ASP.NET / C# auf das Erstellen von WebServices beschränkt und der Rest würde herkömmlich über PHP und JavaScript Bibliotheken, wie JQuery oder ProtoTyp erledigt werden.
Aber das wars jetzt auch erst einmal mit dem Dampf ablassen. ;)