04.23
Seit nunmehr fast 24 Stunden bin ich stolzer Besitzer eines IPod Touch. Anfangs noch zögernd ob ich lieber einen IPod Classic dem IPod Touch vorziehen soll, oder nicht, bin ich inzwischen überzeugt von meiner Wahl.

Anfänglich etwas verwundert über den spartanischen Inhalt der Verpackung bemerkte ich schnell, dass der Fokus auf den IPod Touch gelegt wurde. Wie bei Apple üblich, sehr schön durchdachtes “auswickeln” der Ware. Das Inbetriebnehmen des IPods gestaltete sich problemlos.
Auf dem heimischen PC hatte ich ja bereits vor zwei Tagen angefangen, meine Musik Sammlung in ITunes zu integrieren. Bei dieser Integration hab ich mir auch fest vorgenommen eine saubere Trennung noch Compilations / Alben / Livesets und Podcasts einzuhalten und Cover für sämtliche Musikstücke zusammenzutragen. Gerade das Coverflow regt ja dazu an.
Das erste was ich nach der Synchronisierung ausprobierte, war natürlich die WLAN-Funktion. Die Verbindung zum WPA verschlüsselten Netz klappte auf Anhieb und war einfach und schnell eingerichtet. Daraufhin erfolgte die Konfiguration der Aktien und Wetter Widgets. Die Kalender und Mail Programme benutze ich erstmal nicht, da Google hervorragende IPod Versionen seiner Dienste (Mail, Reader und Calendar) bereitstellt. Somit erspare ich mir auch, die entsprechenden Synchronisationen. Das mitgelieferte Mail Programm unterstützt zwar GMail.com direkt per verschlüsseltem IMAP, aber der Dienst war gestern offline, so dass ich diese Feature noch nicht testen konnte.
Jetzt aber mal zu zu meinem persönlichem Killer-Feature, der Einbindung von Google Maps.
Die Integration, von diesem doch recht bekannten Dienst von Google, ist wirklich fantastisch gelungen. Die grundlegenden Funktionen, wie der Eingabe einer Adresse oder zwei Adressen zur Berechnung einer Route, sind schnell erreichbar. Auch der Wechsel von der Karten zur Satelliten-Ansicht ist schnell vollzogen. Wurde ein Route berechnet so kann man auch sehr praktisch, die einzelnen Stationen durchwandern. Ähnlich einer Navigation-Software. Interessant wäre dabei, ob die Informationen gecached werden. Ist man wirklich unterwegs sind unter Garantie keine WLANs verfügbar. Zumindest nicht in dünn besiedelten Gebieten.
Ein sehr nützliche Sache ist desweiteren auch die Verknüpfung von Google Maps mit den Kontakten. So kann man einer gesetzten Position gleich einen entsprechend Kontakt hinzufügen. Umgekehrt können somit auch Adressdaten von Kontakten zur Routenberechnung herangezogen werden. Damit eröffnen sich schier ungeahnte Möglichkeiten.
Die Investition für dieses Gadget bereue ich also auf keinen Fall, denn auch die doch recht geringe Speichergröße von nur 8 GB lässt sich anhand dieser neuen Möglichkeiten schnell verschmerzen. Da ich eh nie der Typ gewesen bin, der mehr als drei Prozent seines Musik Archives hört bzw. dabei haben muss.
Die eigentlichen Funktionen, wie das Wiedergeben von Musik und Videos werde ich nicht weiter kommentieren, da diese IPod-typisch hervorragend umgesetzt wurden.
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